Mühlbacher Klause
Ort: Mühlbach, Vintl/Pfunderertal
Eine 1269 erstmals erwähnte Zollstätte befand sich westlich der heutigen Klause. 1458-1480 wurde unter Herzog Sigmund die heute als weitläufige Ruine erhalteene Anlage als völliger Neubau errichtet. Das unregelmäßige Mauergeviert mit runden Ecktürmen, zwei Tortürmen an der durchführenden Straße, Wohn-, Zoll-, Wirtschaftsgebäuden und Kapelle erfüllte sowohl die fortifikatorischen Anforderungen als auch jene der Zollstätte und des Sitzes der niederen Gerichtsbarkeit. Trotz zunehmender Bedeutungslosigkeit wurde die Klause erst nach einem Brand im Jahre 1809 zur Ruine. Die Verlegung der Pustertaler Straße 1994 war die Voraussetzung für die 1997-2002 durchgeführte Sicherung der Anlage, welche vom Verein "Mühlbacher Klause" initiiert und organisiert wurde. Die Dankmalpflege finanzierte die Konseervierung zu 90 % aus dem staatlichen Lottofond mit. Die Sicherungsarbeiten, der teilweise Ausbau des Kaiserturms und des Zollgebäudes, bei deren Freilegung auch interessante archäologische Funde des Spätmittelalters und der Neuzeit getätigt wurden, entsprechen heutigen denkmalpflegerischen Kriterien.
Aus dem 15. Jahrhundert stammend bildet diese geschichtsträchtige Festung den westlichen Eingang des Pustertales und ist das Wahrzeichen der Marktgemeinde Mühlbach.
www.muehlbacher-klause.it
Juni bis September
geöffnet jeden Donnerstag von 09.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr
Führungen: Jeden Donnerstag von Juni bis Oktober um 10.00, 14.00 und 16.00 Uhr.
Dauer: 45 min.
Erreichbarkeit:
Brennerautobahn A22. Ausfahrt Brixen/Pustertal.
1,5 km von Mühlbach entfernt (Richtung Vintl)
Entfernungen:
München 234 km
Innsbruck 79 km
Bozen 50 km
Meran 79 km
Verona 195 km
Parkplatz:
kostenlose Parkmöglichkeit unmittelbar vor der Klause
Bilder zur Klause
Außerhalb der Sommerzeit Anmeldung erforderlich bei:
Herrn Plaikner Günther
Tel.+39-0472-849467
info@muehlbacher-klause.it
www.muehlbacher-klause.it
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