Sommer
Winter

Infos und Fakten über Gitschberg Jochtal

Unsere Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal ist das perfekte Urlaubsziel für Wanderfans, Skiasse, Familien, Aktivurlauber und Kulturliebhaber … also eigentlich für alle! Egal, ob ihr lieber die faszinierenden Naturlandschaften erkundet, die traumhaften Aussichten genießt, beim Bergsteigen über eure Grenzen geht oder durch die malerischen Ortschaften bummelt: In der Ferienregion erwarten euch unvergessliche Abenteuer. Auch Genussmenschen kommen hier auf ihre Kosten, bei all den panoramareichen Rastplätzen, die zum Innehalten und Picknicken einladen.

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Jetzt habt ihr über Gitschberg Jochtal schon so vieles gelesen und gehört, aber einige Fragen wurden noch nicht geklärt. Damit ihr unsere Ferienorte, Highlights und Aktivitäten noch besser kennenlernen könnt, haben wir hier einen Fragenkatalog mit euren brennendsten Fragen zusammengestellt. Viel Spaß beim Stöbern und Neuen lernen!

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Wo befindet sich Gitschberg Jochtal?

Die Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal befindet sich am Eingang zum Pustertal in Südtirol. Hier könnt ihr euch auf der Karte die Lage von Meransen, Mühlbach, Pfunders, Rodeneck, Spinges, Terenten, Vals, Vintl und Weitental ansehen und Details über die jeweiligen Dörfer erfahren. Ihr erreicht alle Ortschaften der Ski- und Almenregion, indem ihr die Autobahnausfahrt Brixen-Vahrn nehmt und an Schabs vorbei ins Pustertal fahrt. Teilweise führen enge Straßen ins Dorf oder zu den Ausgangspunkten von Wanderungen, wenn ihr diese also vermeiden wollt, empfehlen wir euch, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Wie hoch ist der Gitschberg?

Der Gipfel des Gitschbergs liegt auf 2 512 Metern. Wenn ihr ihn erklimmen wollt, empfehlen wir euch, mit der Gitschbergbahn auf 2 113 Meter zu fahren. Von dort führt euch eine leichte Wanderung vorbei an der Gitschhütte und über aussichtsreiche Wiesenpfade zum Gipfel. Oben angekommen erwartet euch ein spektakuläres Panorama auf über 500 Gipfel – nicht umsonst gilt der Gitschberg auch als fantastischer Aussichtsberg! Fun Fact: Er ist nicht nur Aussichtsberg, sondern auch der Hausberg von Meransen.

Was kann man im Sommer machen?

Im Sommer ist die Erlebnisregion Gitschberg Jochtal ein wahres Wanderparadies. Hier erwarten euch zahlreiche gemütliche Familienwanderungen, wie der Erlebnisweg Dun oder der Elfenweg, auf denen ihr die Ruhe in den Wäldern genießen könnt. Wenn ihr höher hinauswollt, könnt ihr einen der aussichtsreichen Gipfel erklimmen. Die Big Five, also die Wilde Kreuzspitze, die Napfspitze, die Eidechsspitze, die Seefeldspitze und das Astjoch, sind über anspruchsvolle Gipfeltouren erreichbar und bieten beeindruckende Panoramablicke. Aber auch leidenschaftliche Radfahrer kommen in der Region voll auf ihre Kosten: Gemütliche Radwege führen durch sattgrüne Berglandschaften. Wenn ihr euch unsere Ferienregion von oben ansehen möchtet, empfehlen wir euch einen Gleitschirmflug, bei dem ihr über die Ortschaften und die weiten Almwiesen schwebt.

Was kann man im Winter machen?

Der Winter verzaubert vor allem leidenschaftliche Skifahrer und Snowboarder: Im Skigebiet Gitschberg Jochtal könnt ihr euch nach Lust und Laune auf den Pisten austoben oder das Skifahren lernen. Eure Kinder sind im Skikindergarten oder bei den Skikursen bestens betreut und machen ihre ersten Versuche auf Skiern. Die gemütlichen Hütten laden zu einer wärmenden Stärkung oder einer Tasse Punsch ein. Natürlich gibt es auch abseits der Pisten viel zu erleben: In der Skiregion könnt ihr auf insgesamt drei Loipen eure Muskulatur und euren Herz-Kreislauf stärken, auf den vier Rodelbahnen mit euren Liebsten um die Wette fahren und auf den zahlreichen geräumten und gut beschilderten Winterwanderwegen spazieren. Sogar einige Gipfel sind im Winter erreichbar und bieten ein fantastisches Panorama auf die angezuckerte Bergwelt rundherum. Wer mit den Tourenskiern aufsteigt, darf sich auf eine rasante Abfahrt freuen!

Wie viele Pistenkilometer gibt es?

Das Skigebiet Gitschberg Jochtal zählt insgesamt 55 Pistenkilometer auf 25 Pisten. 15 Aufstiegsanlagen bringen euch nach oben, zu den Ausgangspunkten eurer Skiabenteuer. Bewundert das einmalige Panorama, bevor ihr mit gleichmäßigen Schwüngen ins Tal fahrt!

Der Almabtrieb in Meransen

Der Almabtrieb in Meransen findet – je nach Witterung – zwischen Ende September und Anfang Oktober statt. Er zählt zu den größten Almabtrieben Südtirols und zieht jedes Jahr zahlreiche Zuschauer aus nah und fern an. Die Herden, bestehend aus Kühen, Schafen und Ziegen, die den Sommer auf den saftigen, sattgrünen Almen verbracht haben, werden dann mit Kopfschmuck aus Blumen und schellenden Glocken nach Hause ins Tal getrieben. Besonders wichtig ist dabei die erste Kuh, die die Herde anführt. Ihr Kopfschmuck ist besonders aufwändig und soll als Dank gelten, dass die Herde im Sommer vor Unheil bewahrt wurde. Der Almabtrieb geht meistens mit einem großen Fest einher, das von traditionellen „Goaslschnöllern“, Musikgruppen und Schuhplattlern begleitet wird. Zu verkosten gibt es typisch lokale Gerichte wie „Tirtlan“ oder Krapfen.

Die Brixner Hütte

Die Brixner Hütte ist eine Schutzhütte auf 2 282 Metern in den Pfunderer Bergen. Sie wurde 1909 vom Alpenverein eröffnet und ist aus einer alten Jagdhütte entstanden. Damals war sie noch eine unbewirtschaftete Selbstversorgerhütte und wurde 1911 erweitert. Im Zweiten Weltkrieg betrieb der Italienische Alpenverein CAI die Hütte, die verfiel, schließlich aber neu aufgebaut und am 2. September 1973 eröffnet wurde.

Die Brixner Hütte ist das ideale Ziel für eure Familienwanderung, da sie von Vals aus bequem erreichbar ist: Zuerst spaziert ihr zur Fane Alm (oder nehmt den Shuttle dorthin), dem schönsten Almendorf Südtirols mit seinen urigen Hütten und einer Kapelle, und folgt dann dem Weg weiter zur Brixner Hütte. Sie ist von Ende Juni bis Anfang Oktober geöffnet und bietet 35 Schlafplätze – die Brixner Hütte eignet sich auch bestens als Rastplatz für eine Tour auf die Wilde Kreuzspitze. Verbringt hier eine Nacht, seht euch den beeindruckenden Sonnenaufgang über den Berggipfeln an und steigt dann weiter zum Hauptgipfel der Pfunderer Berge auf. Bei der Brixner Hütte kommt ihr ebenfalls vorbei, wenn ihr über den Pfunderer Höhenweg wandert, der in 71,7 Kilometern und sechs Tagesetappen von Sterzing nach St. Georgen führt.

Die Wilde Kreuzspitze

Die Wilde Kreuzspitze ist 3 132 Meter hoch und der Hauptgipfel der Pfunderer Berge. Der Gipfel thront über dem Wilden See und bietet einen fantastischen Rundblick auf die Zillertaler Alpen. Um die Wilde Kreuzspitze zu besteigen, könnt ihr beim Wanderparkplatz der Fane Alm starten oder den Shuttle dorthin nutzen. Zuerst gelangt ihr zum malerischen Almendorf – dem schönsten in Südtirol – und wandert weiter zur Brixner Hütte auf 2 282 Metern. Hier könnt ihr eine kurze Pause einlegen und weiter aufsteigen oder auf der Hütte übernachten und die Gipfeltour so teilen. In jedem Fall lohnt es sich, den Ausblick von der Brixner Hütte aus zu bewundern, denn rechts davon erhebt sich die imposante Wurmaulspitze. Von der Brixner Hütte geht es über den Pfunderer Höhenweg weiter zum Rauhtaljoch, das auch im Sommer noch von Schneefeldern bedeckt ist (die ihr nicht queren müsst, aber ein Foto sind sie allemal wert!). Auf dem Rauhtaljoch auf 2 807 Metern angelangt, genießt ihr einen wunderbaren Blick auf die Pfunderer Berge. Weiter geht’s zum Gipfel, den ihr nun in etwa 45 Minuten erreicht. Lasst das Panorama auf euch wirken und genießt das Freiheitsgefühl, das euch hier auf über 3 000 Metern durchströmt. Um nicht denselben Weg wieder abzusteigen, könnt ihr beim Rauhtaljoch die Variante zum kristallklaren Wilden See und zur Labesebenalm nehmen.

Das Paradies für Kinder und Familien

Ja, denn anders kann man die Erlebnisregion Gitschberg Jochtal nicht beschreiben. Hier erwarten euch und eure Kleinen sommers wie winters zahlreiche spannende Freizeitaktivitäten und Attraktionen. Habt ihr zum Beispiel schon einmal etwas vom Erlebnispark Jochtal gehört? Es handelt sich dabei um einen Erlebnisweg, der von der Bergstation der Jochtalbahn in mehreren Stationen zur Aussichtsplattform Steinermandl führt. Unterwegs erwarten euch ein Streichelzoo, ein Wasserpark, ein Balanceparcours, ein Kletterbär, Hängematten und vieles mehr. Ähnlich ist der Sonnenpark Gitschberg direkt bei der Bergstation der Nesselbahn, der auch mit einem Kinderwagen einfach zu erreichen ist. Hier könnt ihr euch auf der Sonnenbrücke, der Riesenrutsche, dem Sonnenthron und mit dem Sonnentelefon austoben. Auf dem Elfenweg bei Vintl könnt ihr Wildtiere aus der Nähe beobachten und über den 43 Meter hohen Vintler Wasserfall staunen.

Aber auch im Winter wird Familien in der Skiregion Gitschberg Jochtal einiges geboten: Drei Kinderwelten bieten euren Kleinen Spiel und Spaß im Schnee, in den Skischulen erlernen sie das Skifahren, während Mama und Papa in gleichmäßigen Schwüngen ins Tal carven und die Pistengaudi voll auskosten. Wenn eure Kleinen schon etwas sicherer auf den Skiern sind, sollten sie dem Gimmy Fun Ride mit Steilkurven, kleinen Sprüngen und Tunnels einen Besuch abstatten. Möchtet ihr mit der ganzen Familie rodeln? Dann ab nach Terenten! Hier gibt es eine kurze Rodelbahn für Anfänger direkt im Dorfzentrum oder eine längere, die nach einer Wanderung auf die Pertinger Alm wieder ins Dorf führt. Natürlich könnt ihr auch im Skigebiet selbst rodeln – die Rodelbahn Brimi Winter Run ist bei der Mittelstation zweigeteilt und bietet grenzenloses Rodelvergnügen.

Schnappt euch eure Lieblingsmenschen und los geht der Familienspaß!

Der Tanz der Vampire

Habt ihr schon einmal etwas vom Tanz der Vampire gehört? Nein, nicht vom Filmklassiker von Roman Polański, sondern von der Skiparty im Bergrestaurant Jochtal! In der Wintersaison erwartet euch jeden Dienstag Party pur auf über 2 000 Metern. Die Kabinenbahn Jochtal verlängert dann ihre Betriebszeiten und verkehrt von 20.00 bis 23.00 Uhr, und der Skiverleih bleibt bis Mitternacht geöffnet, um euch für euer Skiparty-Abenteuer auszustatten. Hier könnt ihr übrigens nicht nur Skier und Snowboards, sondern auch Tourenskier und Schneeschuhe ausleihen, falls das Skifahren nicht zu euren Leidenschaften gehört. Auch von „außen“ ist der Tanz der Vampire übrigens sehenswert, wenn sich ganze Lichterketten den Lift und die Wanderwege entlang in der Dunkelheit nach oben schlängeln.

Wichtig: Zwischen 17.00 und 18.00 Uhr sind die Pisten für die Präparierung geschlossen, und auch Skitouren sind erst ab 18.00 Uhr erlaubt. Bis 23.30 Uhr solltet ihr wieder ins Tal fahren, denn danach ist die Piste wieder für die Präparierung geschlossen.